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Erbrecht

Erbrecht

Seit langer Zeit bereits berate und vertrete ich erfolgreich Mandanten im Rahmen ihrer erbrechtlichen Belange und bin Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein. Inzwischen habe ich mich auch hier der schriftlichen Prüfung  des Fachanwaltslehrganges Erbrecht unterzogen, worüber mir am 09.04.2013 die Deutsche Anwaltakademie besondere theoretische Kenntnisse auf dem Gebiet des Erbrechts bestätigt , die ich in 120 Zeitstunden Unterricht erworben und durch Klausuren bestätigt habe, nämlich:

Wenn sie überlegen, wie es im Falle Ihres Todes oder des Todes Ihres Partners/Ehegatten weitergehen soll, lassen sie sich darüber beraten, welche Verfügung von Todes wegen für sie zweckmäßig ist und wie Sie Ihren letzten Willen am besten durchsetzen können. Wenn sie nichts tun, greift die gesetzliche Erbfolge. Dann sind vielleicht Ihre Kinder schon Miterben, obwohl Sie dies noch gar nicht wollen, sondern erst der Ehepartner allein erben soll. Sind keine Kinder da, erben vielleicht die Eltern, obwohl diese versorgt sind. Sind  außerhalb einer ehelichen Gemeinschaft geborene Kinder vorhanden, erben diese ebenfalls. Sofern Sie Streit vorbeugen wollen, überlegen Sie, ob sie vielleicht ein gemeinschaftliches Testament mit Ihrem Ehepartner abfassen oder vielleicht sogar einen Erbvertrag mit allen in Frage kommenden Erbberechtigten. Lassen Sie sich auch darüber beraten, welche Formvorschriften Sie beachten müssen.

Sofern Sie ein Testament abfassen und es Pflichtteilsberechtigte vorhanden, die Sie nicht bedacht haben, können diese einen Pflichtteilsanspruch geltend machen.

Gehören Sie zu den pflichtteilsberechtigten Personen, machen Sie diesen und die daraus resultierenden erbrechtlichen Auskunftsansprüche alsbald geltend. Pflichtteilsansprüche können verjähren.

Hat der Erblasser, so nennt das Gesetz die verstorbene Person, zu Lebzeiten Schenkungen veranlaßt,  die u.U. noch dem Nachlass hinzuzurechnen sind?   Auch hier bestehen gesetzliche Auskunftsansprüche, ebenso wie gegenüber jedem, der aufgrund eines vermeintlichen Erbanspruches Nachlassbesitz  in Händen hat.

Überlegen sie, ob Sie ggfs. eine Testamentsvollstreckerin / einen Testamentsvollstrecker einsetzen wollen, der dann Ihrem letzten Willen zur Durchführung verhilft. Denn nur auf diesen kommt es an und diesen können sie durch Ihr Testament oder einen Erbvertrag ausdrücken und gestalten.

Sie können Ihr Testament hinterlegen, es gibt das zentrale Erbrechtsregister.

Demnächst erhalten wir ein durch die EU-Gesetzgebung veranlaßtes Erbrecht für EU-Bürger. Dann sollten Sie Ihrer letztwilligen Verfügung die Wahl des Erbrechtes voranstellen, wenn Sie z.,B. sichergehen wollen, dass für Sie als deutscher Staatsbürger das deutsche Recht Anwendung finden soll.

Im Erbfalle überprüfen Sie die ersten Schritte und lassen Sie sich unverzüglich nach dem Erbfall beraten, ob Sie die Erbschaft ausschlagen wollen, z.B. wenn der Nachlass überschuldet ist oder wenn Sie mit Auflagen und Vermächtnissen bedacht sind, die den Nachlass übermäßig belasten.. Andernfalls prüfen Sie, ob und wofür Sie einen Erbschein beantragen. Haben Sie vielleicht eine Vollmacht, die über den Tod hinausgeht und sind Sie also in der Lage, über Konten entsprechend zu verfügen? Dürfen Sie dies im Verhältnis zu Miterben? Sind Sie der Miterbe/die Miterbin, die keine Vollmacht hat? Was passiert mit einer solchen Vollmacht im Todesfalle, können oder müssen Erben diese widerrufen? Wem gegenüber ist der Vollmachtinhaber zur Rechenschaft verpflichtet? Was darf er noch?

Für welche Verbindlichkeiten des Erblassers haften sie als Erben?  Für welche vielleicht nicht? Was machen Sie mit der Mietwohnun? Als Erbe treten Sie in alle Vertragsverhältnisse des Erblassers ein, das nennt man den Grundsatz der Universalsukkzession. Wie sichern Sie Ihr eigenes Wohnrecht / Nießbrauch, wenn Sie z.B. Grundbesitz schon zu Lebzeiten im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf eines Ihrer Kinder übertragen haben? Welche Auswirkungen hat dies vielleicht auf Unterhaltsansprüche? Haben sie in einem solchen Fall geregelt, wie die Übertragung oder andere Leistungen an Kinder/ Erbberechtigte  auf den Todesfall bei der Auseinandersetzung der Miterben angerechnet werden soll? Und wenn Sie wirklich vermögend sind, haben Sie die Steuerfreibeträge ausgeschöpft, die  beim Schenken und Vererben dieselben sind und alle 10 Jahre ausgeschöpft werden können? Sie sehen, die Fragestellungen sind vielfältig. Lassen sie sich in aller Ruhe beraten und vereinbaren sie einen  Besprechungstermin mit meiner Kanzlei.

 

Die obigen Ausführungen erfolgen ohne Gewährleistung und ohne Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie ersetzen keine Einzelfallberatung, die in jedem Fall erforderlich ist, um Ihre konkreten Rechtsfragen verantwortlich zu behandeln